Terrassendielen aus Robinie vom Original – Terrassen- und Fassadenholz aus Robinie, die europäische Alternative zu Tropenholz. Qualität zum fairen Preis.
Dokumentation Terrassenbau |
| Veröffentlicht von Alexander Burkhardt am 05.06.2015 |
Eine Terrasse aus Robinie selbst zu bauen, ist für handwerklich geübte Heimwerker gut machbar. Wichtig ist eine sorgfältige Vorbereitung. Hier die Schritte im Überblick – die Mengen und einen Verlegeplan bekommst du über unseren Terrassenplaner.
1. Planen
Lege Größe, Form und Höhe der Terrasse fest und entscheide dich für Serie, Dielenbreite und Befestigung. Die Dielen laufen in der Regel vom Haus weg. Die Terrasse selbst wird waagerecht gebaut, ohne Gefälle. Plane Anschlüsse an Türen und Fenster so, dass die Terrasse unter der Türschwelle bleibt.
2. Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss tragfähig sein und so gebaut werden, dass Regenwasser abfließen kann. Auf vorhandenem Beton oder Pflaster kannst du direkt aufbauen. Auf Erdreich brauchst du Punktfundamente oder ein verdichtetes Kies- oder Splittbett mit Platten. Ein Unkrautvlies hält Pflanzen fern.
3. Unterkonstruktion verlegen
- Die Unterkonstruktion liegt auf GUMO-Pads (etwa alle 50 cm) oder auf ROBI-LIFT Stellfüßen – nie direkt auf dem Boden.
- Achsabstand höchstens 40 cm.
- Die Unterkonstruktion reicht bis an den Rand der Terrasse; die Dielen dürfen nicht überstehen.
- Unter jedem Dielenstoß liegen zwei Kanthölzer, damit beide Enden sicher aufliegen.
- Die Hölzer werden untereinander verschraubt und ausgesteift, damit nichts verrutscht.
4. Dielen ölen
Öle alle Dielen vor dem Verlegen von allen Seiten mit RIBOL – Oberseite, Unterseite, Kanten und Stirnseiten. Auch frische Kappschnitte ölst du gleich nach dem Sägen.
5. Dielen befestigen
Genutete Dielen befestigst du verdeckt: bis unter 100 mm Breite mit CLIP-FIXX, genutete PREMIUM SELECT ab 100 mm mit DUO-CLIP-FIXX. Die Clips ergeben eine gleichmäßige Fuge von ca. 6 mm.
Glattkante Dielen verschraubst du von oben mit Edelstahlschrauben. Wegen der Härte der Robinie immer vorbohren. Dielen breiter als 100 mm empfehlen wir immer glattkant und von oben verschraubt.
6. Sauber abschließen
Fege nach dem Bohren sofort alle Metallspäne ab – auf feuchtem Holz hinterlassen sie schwarze Punkte. Schneide die Dielen am Rand bündig mit der Unterkonstruktion ab und öle die Schnittkanten.
7. Pflegen
Reinige und öle die Terrasse mindestens einmal im Jahr mit RIBOL. So bleibt die Farbe warm, die Oberfläche geschlossen, und es ist auch besser für die Keilzinkungen.
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Zuletzt geändert am: 05.06.2015 um 07:36
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